Thrombosen und Embolien sind lebensbedrohlich. Bei einer Thrombose handelt es sich um ein Blutgerinnsel, welches ein Gefäss, insbesondere eine Vene, verstopft. Schnelles Erkennen und Handeln ist gefragt.
Thrombosen und Embolien sind häufige Erkrankungen. Bei Menschen ab 60 Jahre und älter steigt die Häufigkeit der Thrombose, dies betrifft insbesondere die Beine. Ab 75 Jahren erleidet einer von 100 Menschen eine Thrombose. Die Häufigkeit der Lungenembolien steigt ebenfalls an, zirka eine Person pro 100 bekommt eine Embolie. Frühsymptome wie Beinschwellung, Beinschmerzen und Atemnot sollten rasch erkannt werden, denn es stehen geeignete diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung, um schnell handeln zu können.
Bei einer Thrombose handelt es sich um ein Blutgerinnsel, auch Thrombus genannt, welches venöse wie arterielle Gefässe verengt oder ganz verschliesst. Der Blutpropf behindert dann den Blutfluss und dies führt zu lebensbedrohlichen Komplikationen. Deswegen ist jede Thrombose ein Notfall und die frühzeitige Erkennung wichtig.
Thrombosen können an unterschiedlichen Stellen auftreten, deswegen erzeugt das auch unterschiedliche Symptome. Die häufigste Thrombose-Art ist die venöse – insbesondere sind hier die Beine betroffen. Tiefe Beinvenenthrombosen zählen mit 60 Prozent zu den häufigsten Thrombose-Formen. Wichtige Symptome sind da Schwellungen, Schmerzen sowie eine rote oder bläuliche Verfärbung der Haut.
Arterienthrombosen entstehen, wenn Gefässwende geschädigt wurden. Meistens ging eine Arterienverkalkung voraus. Dann haben sich Bindegewebe, Blutfette und Kalk an den Gefässwänden abgelagert und dadurch können Blutgerinnsel entstehen. Besonders gefährlich ist das in der Halsschlagader. Dann droht den Patienten ein Schlaganfall. Treten arterielle Thrombosen in den Herzkranzgefässen auf, kann das zum Herzinfarkt führen.
Doch auch die Gefässverschlüsse in den tiefen Bein- und Beckenvenen sind sehr gefährlich. Löst sich in einer dieser Venen ein Teil des Gerinnsels ab, wird es mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge verschleppt. Dort verschliesst es die für die Atmung lebenswichtigen Adern und es kommt zur lebensbedrohlichen Lungenembolie. Die Lungenembolie ist damit nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. Ausserdem kann auf eine Thrombose auch eine Blutvergiftung folgen. Kurzum: Eine schnelle Diagnose ist lebenswichtig.
Das Risiko für eine Thrombose lässt sich aber senken – auch im Alter. Etwa Bewegung, das Vermeiden von langem Sitzen und langem Stehen, ausgewogene Ernährung und viel Flüssigkeit, insbesondere Wasser, helfen. Wer nicht raucht und keinen Alkohol trinkt, hat ebenfalls ein niedrigeres Risiko eine Thrombose zu erleiden.