Wie beeinflusst Omega-3 die Hirnfunktion?

Studien der Forschungsgruppe im Zentrum für Molekular Kardiologie in der Universität Zürich sind der Frage nachgegangen, welche günstigen Effekte die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) auf Herz und Hirn haben. Dabei konnte festgestellt werden, dass ALA positive Mechanismen und Assoziationen bezüglich Thrombose, Plättchenfunktion, Gerinnungsaktivierung, Atherosklerose, Vernarbung des Herzmuskels und Hirschlag aufgezeigt.

Nach diesen Ergebnissen untersucht nun Frau Dr Pratintip Lee die Frage der Assoziation mit verbesserten Hirnleistung in 2400 Schweizer Patienten mit Vorhofflimmern. Das bedeutet: Es wird untersucht, ob Patienten, die mehr Omega-3-Fettsäure im Blut aufweisen als andere, entsprechend eine verbesserte Hirnfunktion aufweisen.

In einem zweiten Schritt will dann Dr Lee evaluieren, ob dieser Mechanismus über das sogenannte SIRT-1-Eiweiss erfolgt, das schützende, respektive Anti-Aging-Effekte aufweist. Weitere Untersuchen sollen aufzeigen, dass ALA einen verjüngenden Effekt auf die «Gefässauskleidung» ausübt. Diese Fragestellung basiert unter anderem auf der Beobachtung, dass eine lebenslängliche Ernährung mit ALA-reicher Diät im Mausmodell eine deutlich verminderte Fibrosierung im Herzmuskel zur Folge hat.

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